Cityliga XI Rennen 7 - Kyoto Oval (XRT)


Unter dem Motto "Day of Thunder" fand am vergangenen Montag das siebte Rennen der CityLiga statt. Mit lautem Gedröhne und vielen Zuschauern im Rücken durften die Teilnehmer mit dem XRT 84x die Ziellinie, unterbrochen von zwei Pflichtboxenstops, auf dem Oval in Kyoto überqueren. Die einen fanden es langweilig andere sahen ihre Chancen endlich mal mit Glück ganz nach vorne fahren zu können. Was aber schnell allen klar wurde war, das auch diese scheinbar einfache Strecke ohne Training seine Tücken hat. Das Windschattenfahren und der Kampf gegen die aufkommende Langeweile ist nun mal nicht jedermanns Sache.

 

In der Qualifikation durften die Fahrer in Dreiergruppen auf die Strecke um zwei gezeitete Runden zu fahren. Jeder noch so kleine Fehler machte sich sofort in der Rundenzeit bemerkbar, so dass man im Vorfeld keinen Favoriten ausmachen konnte. Letztendlich setzte sich der Gesamtführende Xcite Maddin trotz Durchfahrtsstrafe durch. Im Vorfeld meinte Xcite Maddin noch, das er sich nur selbst schlagen konnte, was ja auch fast geschehen wäre. Auf Platz 2 qualifizierte sich eXR mikey23 fürs Rennen gefolgt von BC Liquido. Unser Fahrer R.Pärschke schaffte es immerhin auf Platz 7, was für das Rennen eine gute Ausgangssituation bedeuten konnte, sofern man den Windschatten der Vorderleute ausnutzen kann.

Dann ging es los. Mit durchdrehenden Rädern starteten die Hecktriebler mit viel Wheelspin. An der Spitze setzten sich Xcite Maddin und eXR mikey23 vom restlichen Fahrerfeld ab. Dahinter begannen die Windschattenduelle, überall Fahrzeuge die links oder rechts am Vordermann vorbei wollten, und das mit einem Abstand von nur wenigen Zentimetern. Ein kleiPic of Race 7ner Schlenker bedeutete hier gleich einen Abflug anderer Fahrer. So erwischte es in der ersten Runde Xcite Rubi und HoR Schuhti, die nun im Alleinflug dem Feld hinterher fuhren. Nach 5 Runden erledigte als erster Xcite Maddin seinen ersten Pflichtboxenstop. Hierbei stellte sich die Frage was wohl die beste Strategie fürs Rennen wäre. Gleich zu beginn beide Boxenstopp innerhalb von zwei Runden absolvieren oder erst am ende des Rennens ? Oder sollte man gar die Boxenstops über die Renndistanz gleichmäßig verteilen ? Alle drei Varianten wurden vom Fahrerfeld gewählt und im nachhinein hatten die Fahrer die Nase zum Schluss vorne, welche sich gegen das Fahren im Fahrerfeld entschieden hatten. Das Feld hatte sich nach einigen Runden auf bereits über die halbe Strecke verteilt, so das auch auf diesem Kurs kaum Zweikämpfe zu sehen waren. Aber ehrlich wer hatte schon Zweikämpfe auf dem Oval erwartet ? Eher die Windschattenduelle waren es, auf die man sich als Zuschauer gefreut hatte. Nach 84 Runden fuhren die ersten drei Fahrer, so wie sie fürs Rennen qualifiziert waren, über die Ziellinie. Auf Platz vier folgte R.Pärschke der im laufe des Rennens drei Plätze gutmachen konnte. Durchaus positiv zu erwähnen ist, das es keinen einzigen Ausfall gab. Alle 21 gestarteten Fahrer sahen ohne Strafen oder sonstige Vorkommnisse die Zielflagge.

Nun gibt es wieder eine kleine Pause von zwei Wochen, bevor es mit dem kleinsten Wagen nach South City geht. Auf der Sprint Track 2 Reverse-Variante darf man den UF1000 durch die engen Gassen manövrieren. Dann gilt es sich in 2 Halbfinalen mit jeweils 18 Runden sich entweder für das große oder kleine Final zu qualifizieren. Die jeweils schnellste hälfte eines Rennens kommt ins große Finale, während der Rest sich mit dem kleinen Finale begnügen muss. Gestartet wird nach Stand des Trackers und somit wird es keine Qualifikation vor dem Rennen geben.

Dann gibt es noch etwas erfreuliches für das Team IRT zu berichten. Ab dem nächsten Rennen beglückt El Barto die CityLiga für die restlichen Rennen. Wir wünschen ihm auf diesem Weg viel Glück und Erfolg.